Bei der wichtigsten Design Thinking Konferenz Polens durften wir als Speaker zu Thema Lego® Serious Play® und Design Thinking Teilnehmen. Es war ein spannendes Erlebniss. Nach unserer Keynote durften wir einen Workshop zur Einführung mit 22 Teilnehmern leiten. Dabei haben wir die Grundlagen von Lego® Serious Play® vorgestellt und wie sich die Methode zur Strategieentwicklung und für die Teamentwicklung nutzen lässt. Vielen Dank dem Polishopa Team!


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Aktualisiert: 9. Juli 2018


Entwickelt wurde Lego Serious Play auf Anregung des Haupteigentümers der Lego A/S Kjeld Kirk Kristiansen ab 1996. Kristiansen benötigte zu dieser Zeit einen effektiven Prozess zur innovativen Strategieentwicklung für sein Unternehmen und war unzufrieden mit den bei Lego eingesetzten konventionellen Strategieentwicklungsmethoden. Zur gleichen Zeit suchten auch die beiden Professoren Johan Roos und Bart Victor, damals am International Institute for Management Development (IMD) in Lausanne, nach Alternativen zur herkömmlichen strategischen Planung. Zusammen mit Robert Rasmussen, dem damaligen Leiter der Produktentwicklung für Lego Education, war dann das Entwicklungsteam für Lego Serious Play gefunden. Roos brachte dabei den strategischen Hintergrund ein, Victor das Verständnis der Organisationsentwicklung und Rasmussen die Lern- und Entwicklungstheorien.

Über mehrere Jahre und in mehr als zwanzig Iterationsschritten wurde der Lego Serious Play Prozess formalisiert und optimiert. Anfang 2002 wurde Lego Serious Play dann der Öffentlichkeit vorgestellt und ist inzwischen eine offizielle Produktlinie von Lego. Seit Juni 2010 hat Lego die grundlegenden Prinzipien von Lego Serious Play unter einer Creative Commons Lizenz öffentlich nutzbar gemacht.[1] Die Marke SERIOUS PLAY® bleibt auch nach dieser Öffnung geschützt und Lego regelt in einer Markenrichtlinie deren Verwendung durch Moderatoren.[2]

Zu den Anwendern von Lego Serious Play gehören heute Großunternehmen, Start-up-Unternehmen, Behörden und auch NGOs (z. B. SOS-Kinderdörfer) im akademischen und im öffentlichen Bereich.


Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Lego_Serious_Play



In diesem Wikipedia-Artikel über Lego® Serious Play® werden kurz die Grundlagen der Methode erläutert:


Lego Serious Play (LSP) ist ein moderierter Prozess, der die Vorzüge des Spiels und des Modellierens mit Legosteinen mit den Belangen der Geschäftswelt verbindet. LSP kann in Unternehmen, Teams und auch mit Einzelpersonen eingesetzt werden und soll neue Ideen fördern, die Kommunikation verbessern und Problemlösungen beschleunigen.

In LSP Workshops erarbeiten die Workshop-Teilnehmer zum Beispiel neue Geschäftsstrategien, sie entwickeln oder optimieren die Zusammenarbeit im Team, oder sie analysieren Krisensituationen und erarbeiten hierfür Lösungskonzepte. Die Moderation der Workshops erfolgt durch zertifizierte LSP-Moderatoren, die den LSP Prozess so steuern sollen, dass die Ziele des Workshops durch die Teilnehmer selbst erreicht werden.

Die von Lego für diese Workshops speziell zusammengestellten LSP-Kästen enthalten eine umfangreiche Auswahl von Legosteinen, mit deren Hilfe die Workshop-Teilnehmer Modelle und Metaphern ihrer Sicht auf die unterschiedlichsten Aspekte ihrer Geschäftswelt entwickeln und den anderen Teilnehmern kommunizieren.

Als Vorzüge von LSP werden die folgenden Punkte genannt:

  • Förderung von Kreativität und Innovation durch das Modellieren mit den Händen

  • Verbesserung der Kommunikation über die begreifbaren Legomodelle

  • Einbeziehung des Wissens und der Erfahrungen aller Teilnehmer eines LSP Workshops

  • Förderung des gemeinsamen Verständnisses der behandelten Themen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Lego_Serious_Play